Sie hatten kaum Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, denn einige Flugstunden später, fort vom Grau des Himmels, des Betons und der Büroeinrichtung standen sie mit ihrem Gepäck und großen Augen vor zwei Bungalows, die direkt an den Atlantik grenzten. Der Blick auf das Türkis des Meeres und die schaumigen Wellenschläge, die ihre Füße berührten, versöhnte sie und alle Bedenken spülten sich von ihnen ab. Es gab nur noch diese Zweisamkeit, die sich in den Jahren verborgen hatte., die ihnen aber trotzdem nicht fremd geworden war.

Sie setzten sich an eine Bar und beobachteten die Urlauber und die Einheimischen. Sie genossen es sich so wenig konzentrieren zu müssen und einfach alles auf sich einwirken zu lassen: Den Himmel, das Meer und den Strand. Himmelblau in Tiefseeblau, das in Safrangelb mündete. So wenig Eindrücke und Farben, aber doch so einprägsam, dass man sie in seinen Gedanken konservieren kann und sein Leben lang von ihnen zehrt. Die Brüder waren weit weg von ihrem Alltagsleben, von den Kollegen und dem sich Verbiegen für Andere. Sie fühlten sich frei.

Die Kulisse war so eindrucksvoll, dass sie vergaßen, dass sie eine Einmaligkeit erleben. An der Bar lauschten die dem Treiben der Arbeitenden untermalt vom Rauschen des Meeres. Es roch nach Sonnencreme und die Frauen flanierten mit ihren Accessoiretäschchen zum Strand. In der anderen Hand hielten sie Campari Orange. In ihre Köpfe brannte sich das herbe Bitter auf der Zunge ein, der Geschmack von Unbeschwertheit, welchen sie nicht so schnell vergessen sollten.

Wie einfach war doch die Welt aus der sie kamen, und wie kostbar der Einblick in eine für sie fremde Welt.

Die Kulisse war so eindrucksvoll, dass sie vergaßen, dass sie eine Einmaligkeit erleben. An der Bar lauschten die dem Treiben der Arbeitenden untermalt vom Rauschen des Meeres. Es roch nach Sonnencreme und die Frauen flanierten mit ihren Accessoiretäschchen zum Strand. In der anderen Hand hielten sie Campari Orange. In die Köpfe der Zwillinge brannte sich das herbe Bitter auf der Zunge ein, der Geschmack von Unbeschwertheit, welchen sie nicht so schnell vergessen sollten.

Wie einfach war doch die Welt aus der sie kamen, und wie kostbar der Einblick in eine für sie fremde Welt.

-Himmelblau in Tiefseeblau und Safrangelb –

So kann man sich wohl das Paradies vorstellen schoss es ihnen durch den Kopf. Einer der Brüder hielt minutenlang eine kleine Schüttelkugel in der Hand, ohne zu merken, dass er schon eine Weile die weißen Flocken über die Miniatur eines Strandes rieseln ließ. 

Die_Schneekugel

Die kleine Welt glich der Weite des Strandes und den gemeinsam erlebten Urlaubsstunden auf verblüffende Weise. Beide schauten in die Kugel hinein, als sei sie ein Orakel, das ihnen Antworten liefern könnte. Was würde es bedeuten, gemeinsam dort eingeschlossen zu sein, nichts dem Zufall zu überlassen, sondern selbst zu entscheiden, gemeinsam einen Kosmos zu gestalten?

Noch waren alle Gedanken sehr vage und kompliziert. Aber das Verlangen war groß, die Eindrücke und die Unkompliziertheit des Erlebten haltbar zu machen und weiterzugeben, dass sie an nichts anderes mehr denken konnten. Sie wussten sofort, es konnte nur gemeinsam gehen. Die Sonne schien noch kräftiger.

Der Sand kitzelte die Füße und rieselte durch die Zehen. Das Meer glitzerte weiß und spülte Muscheln und Seesterne an. Intuitivinterpretierten sie diese als Sternschnuppen und wünschten sich was. Manchmal denken sie noch heute an diese Stunden und sich sicher, dass alles anders geworden wäre, ohne diese Eindrücke und ohne den Blick in die Kugel.

Manchmal sind sie überzeugt, dass sie diese Schneekugel, die in sich das Paradiesische festhielt, mit nach Hause genommen hatten. Sie hatte eine Luke zu diesem wunderbarne Ort gefunden und öffneten diese jeden Tag. So mach einer ließ sich seit damals darauf ein, in diese Kugel zu steigen um dem Alltag zu entfliehen.

Manche dagegen ahnten nicht einmal, dass ohne den Entschluss der beiden, es gemeinsam zu wagen, sie niemals diesen besonderen Ort hätten betreten können. Seither tragen die Brüder diese Erinnerung in sich, ohne darüber jemals wieder gesprochen zu haben. Sie sind sich sicher, dass an dieser Welt niemand außer ihnen selbst rütteln kann.

Andreas & Torsten

Andreas und Torsten

Leopold’s
Cafe-Bar-Pianobar
Kirchbachstrasse 182
28211 Bremen

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Täglich ab 17:00 Uhr
Tel.: 0421 – 244 95 47
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